Rosmarin officinal aus dem Pays d'Oc
Rosmarinus Officinalis
Rosmarin ist ein Strauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), der wild auf trockenen, steinigen Böden im Mittelmeerraum wächst. Er ist leicht an seinen grünen Zweigen und den kleinen violetten Blüten zu erkennen, die Bienen erfreuen. Rosmarin ist sehr aromatisch und wird seit der Antike verwendet. So wurde er beispielsweise im alten Ägypten zusammen mit anderen Pflanzen verwendet, um die Toten einzubalsamieren. Die Römer trugen ihn in Kränzen, um die Konzentration zu steigern. Kurz gesagt: Seit mehreren Jahrhunderten ist es unbestritten, dass Rosmarin eine phytopharmazeutische Wirkung hat.
Rosmarin wird von Mai bis September gepflückt. Geerntet werden die blühenden Zweige, die nach einer Trocknungszeit von etwa drei Tagen destilliert werden. Die Zusammensetzung und Wirksamkeit des ätherischen Rosmarinöls kann je nach Sorte und Herkunft des Rosmarins sehr unterschiedlich sein. Es enthält hauptsächlich Monoterpene, Oxide und Ketone, die je nach Sorte in unterschiedlichen Anteilen vorkommen. Rosmarin officinalis ist reich an 1-8-Cineol und Alphapinen, Rosmarin verbenon enthält, wie der Name schon sagt, ein weiteres Terpen, das Verbenon. Diese Unterschiede wirken sich dann auf die Tugenden aus, die den einzelnen Sorten zugeschrieben werden.
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