Wiesenkönigin

Filipendula Ulmaria

Wiesenkönigin

Die in Mitteleuropa endemische Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann, die Mädesüß, früher auch Ulmenkraut oder falsche Spiräen genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist eine mehrjährige, honigsüße Pflanze, die auf gut durchlässigen, lehmigen Böden in sonniger Lage gedeiht. Unsere feuchten Wiesen sind daher ihr bevorzugter Standort. Man erkennt sie an ihren oft purpurfarbenen Spindeln und den Blättern, die aus zwei bis fünf Paaren von Fiederblättern bestehen und doppelt gezähnt sind, mit dazwischen liegenden Fiederblättern. Die weißen, charakteristisch riechenden Blüten entwickeln sich in Kronen. Sie sind leicht an ihrem charakteristischen Geruch zu erkennen. Mit ihrem besonderen Aroma wird die Mädesüß in der Küche, in Süßspeisen und Getränken verwendet, um unsere Geschmacksnerven zu verwöhnen. Seit jeher wird Mädesüß wegen seiner schmerzstillenden, gerinnungshemmenden, fiebersenkenden und harntreibenden Eigenschaften verwendet. Seitdem wurde festgestellt, dass Mädesüß Salicylderivate wie Methylsalicylat, Flavonoide und Tannine enthält. Um ihre Vorteile voll auszuschöpfen, verwendet man ihre lokal gepflückten Blütenköpfe im Juli/August, um daraus ein Hydrolat zu gewinnen.

Kommentare & Fragen

Noch keine Kommentare — starten Sie die Unterhaltung!

Einen Kommentar hinterlassen oder eine Frage stellen

Art der Nachricht

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ihre Nachricht erscheint nach Prüfung durch unser Team.